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Warum gute Vorsätze für die Katz’ sind und die fünf Fragen, die Sie verändern werden

Die meisten Menschen nehmen sich am Jahresende etwas Gutes vor. Was auch immer Sie sich vorgenommen haben, wird es nicht klappen, wenn ein wichtiger Bestandteil fehlt. Nein, es geht nicht um Ihren Willen. Der mag ja - je nach der Größe Ihres „Inneren Schweinehundes“ - mehr oder weniger durchsetzungsstark sein. Sie meinen, ich sei negativ? Nicht mal im Geringsten! 

Gute Vorsätze bedeuten, Sie wollen etwas verändern. Dabei verändern Sie Ihr Verhalten kaum oder nur für zu kurze Zeit, erwarten aber ein völlig anderes Ergebnis. Obwohl Sie wirklich dicht im Kopf sind. Ok. Es kling etwas hart.

 

Es gibt einen sehr machbaren, klaren, simplen Weg, das Gefühl der Lethargie, der Faulheit, des Zweifelns, der (Versagens-)Angst und so weiter zu verändern. Sie müssen Ihre körperliche Chemie verändern. Bewegen Sie sich jeden Tag, so wie es Ihnen gefällt und schaffen damit ein Fundament für die dauerhafte Ausschüttung Ihrer Glückshormone. Im nächsten Schritt müssen Sie nur viel bessere Fragen an sich selbst stellen, um die Gefühle weiter zu verändern.

 

Sie fragen sich und antworten ohne nachzudenken. D.h. gleichzeitig schreiben, während man nachdenkt. Nicht andersrum.

 

Wofür bin ich heute dankbar?

Was macht mich nachhaltig zufrieden? (Nicht zu verwechseln mit dem Glück!)

Worauf möchte ich den Fokus in diesem Jahr legen?

Wie möchte ich mich in einem Jahr sehen und erleben?

Sie spulen Ihr Leben nach vorne zum Moment, wo Sie am Ende stehen möchten. Was sagt Ihr zukünftiges Ich zum jetzigen Ich?

 

Schreiben Sie auf und beobachten das Wunder der positiven Veränderung!

 

Und hier noch ein paar konkrete Anregungen für weitere konkrete Veränderungen.

 

Träumen Sie groß.

Kühne und große Ziele überzeugen und bewegen Sie aus dem Bett, wenn es draußen noch dunkel und kalt ist. Ein ehrgeiziges Ziel inspiriert oft andere um Sie herum. Seien Sie das Licht der Veränderung, was Sie selbst sehen wollen.

 

Mundgerechte Häppchen.

Teilen Sie große Ziele in kleine Milestones oder Schritte. So vermeiden Sie Überforderung und sehen schneller kleine Erfolge. Das stärkt Ihr Selbstvertrauen. Machen Sie eine To-do-Liste und tragen Sie das Erledigungsdatum ein. Entscheiden Sie im Vorfeld, wie Sie sich für jede erfolgreiche Etappe belohnen wollen. Unbedingt.

 

Machen Sie es sich klar, warum Sie eine Veränderung NICHT machen wollen.

Sie haben richtig gelesen: Ihnen muss klar sein, warum Sie das machen wollen. Ansonsten laufen Sie der Gefahr, in kürzester Zeit weder Energie noch den Willen aufzubringen und die Veränderung auch durchzuziehen.  Sie erhöhen Ihre Erfolgschancen, wenn die Waage zu Gunsten von Vorteilen zeigt, um ein neues Verhalten attraktiver zu machen, als am jetzigen Punkt zu verharren. Es hilft auch, sich auf erfreuliche Aspekte eines z.B. ungesunden Verhaltens einzulassen, aber nicht auf das Verhalten selbst.

 

Das bedeutet: Wenn Sie beispielsweise gerne eine Pause machen, und dabei rauchen, machen Sie eine Pause und genießen Sie sie, aber finden Sie gesündere Wege, dies zu tun. Andernfalls arbeiten Sie gegen den Gegenwind und haben weniger dauerhafte Erfolge.

 

Machen Sie ein Commitment.

Verpflichten Sie sich bei einer Person (Freund, Kollegin etc.) Machen Sie sich durch ein schriftliches oder mündliches Versprechen gegenüber der Personen verantwortlich, die Sie nicht im Stich lassen möchten. Das wird Sie ermutigen, durch schwierige Situationen zu gehen. Oder Sie suchen online nach Menschen mit gleichen Zielen und finden da Unterstützung (z.B. populär sind Challenges jeglicher Art).

 

Geben Sie sich eine Medaille.

Warten Sie nicht, bis Sie sich als Gewinner bezeichnen, bis Sie die letzte Meile Ihres großen z.B. Traummarathons hinter sich gebracht oder jedes unerwünschte Gramm Fett verloren haben. Gesundheitsveränderungen erfolgen immer schrittweise. Ermutigen Sie sich, daran festzuhalten, indem Sie eine Pause einlegen, um den Erfolg anzuerkennen, während Sie kleine und große Schritte auf dem Weg zum Ziel abhaken. Spielen Sie Ihre Lieblingsmelodie jedes Mal, wenn Sie z.B. 5.000 Schritte erreichen, 5 Zigaretten weniger am Tag rauchen, zwei Glas Wasser mehr getrunken oder die Schokoriegel nicht konsumiert haben. Lassen Sie sich von Ihrem Trainer oder Ehepartner auf den Rücken klopfen. Bitten Sie Familie und Freunde, Sie anzufeuern. Suchen Sie nach einer Online-Support-Gruppe.

 

Lernen Sie aus der Vergangenheit, aber schließen Sie keine falschen Schlüsse.

Hier vorweg: Nur weil es bislang nicht klappte, heißt es nicht, dass es dieses oder nächstes Mal nicht klappt! Erinnern Sie sich, wie häufig Sie als kleines Kind gefallen sind, bevor Sie richtig laufen konnten? Sicherlich nicht, aber Ihre Eltern erinnern sich garantiert! Und was haben sie damals gemacht? Haben Ihre Eltern etwa nach 79 Stürzen und blutigen Knien gesagt: „Oh Kindchen, das mit dem aufrechten Laufen wird nichts. Besser wir lassen das nun sein und du kriechst das ganze Leben.“ Oder war das anders? Schon die Vorstellung des lebenslangen Kriechens gibt uns allen die Gänsehaut und ist unvorstellbar! Natürlich haben die Eltern das nicht gesagt! Eltern und Kind haben dabei gelernt, dass die Muskeln jedes Mal stärker werden, das Gleichgewicht mit der Zeit besser und die Orientierung im Raum leichter. 

 

Daher aus der Vergangenheit zu lernen, bedeutet sich zu fragen: Was hat funktioniert? Was nicht? Sind die Zeiten richtig? Die Dauer? Die Häufigkeit? Etc. Und schön aufstehen und nach vorne gehen!

 

Dankbarkeit für jede Kleinigkeit aussprechen.

Vergiss die Perfektion. Sie wollen lieber, nicht perfekt das Ziel erreichen als perfekt scheitern. Konzentrieren Sie sich auf den Weg, den Prozess und das Ziel und bleiben Sie dabei. Sie kommen garantiert an!

 

Viel Erfolg!

Ihr Empowerment Coach

 

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p.s. Ach ja, und oben habe ich nicht gesagt: Simple ist nicht einfach! 😉

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Dr. Zrinka

Expertin für Empowerment des Business und der Soft Skills, die Entwicklung des digitalen Business für Solopreneure und betriebliches Management 4.0.

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