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Der Ischias, aua!

Die Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Obwohl es an leicht verdaulichen und zugänglichen Informationen zum Thema Rückengesundheit und Rückenkrankheit, wie auch Videos im Netz nicht mangelt, veränderte das die Tatsache nicht, dass immer mehr Menschen Probleme mit dem Rücken haben, insbesondere mit dem Ischias und den Bandscheiben. Was ist das alles und wie man hier am besten vorgeht?

5 Ursachen für den Ischias und 5 präventive Möglichkeiten

Die meisten Probleme mit dem Ischias werden durch Probleme verursacht, die die Nervenwurzeln L4, L5 oder S1 betreffen. Der Nerv kann komprimiert oder gereizt sein, weil er von einer Bandscheibe, einem Knochen, einem Gelenk oder einem Band gerieben wird. Die daraus resultierende Entzündung macht das Gewebe und die Nerven empfindlicher und die Schmerzen werden schlimmer.

 

1. DER BANDSCHEIBENVORFALL

Eine der häufigsten Ursachen für Ischias ist ein Bandscheibenvorfall im unteren Teil der Wirbelsäule. Das schon wird auch Bandscheibenvorfall genannt, obwohl die Bandscheibe noch nicht ausgerutscht sein musste.

Die Bandscheiben sind gelartige „Polster“ zwischen den Wirbeln. Sie verhindern, dass sich die Knochen berühren und reiben.


Die Funktion der Bandscheiben

Die Bandscheiben absorbieren alle Stoß-, Druck-, Zug- und Drehkräfte, die beim Gehen, Laufen, Sitzen, Drehen, Heben und jeder anderen Aktivität auf die Wirbelsäule ausgeübt werden. 

Sie absorbieren auch Wirkkräfte von Stürzen, Zusammenprall und anderen Unfällen.

Ein Bandscheibenvorfall kann in jedem Alter auftreten. Er wird aber häufiger mit den Jahren, es sei denn Sie beugen mit Sport vor.


Wann tritt der Bandscheibenvorfall auf?

Der Bandscheibenvorfall tritt auf, wenn der innere feste Kern der Bandscheibe (der sog. Gallertkern) an den Rand der Bandscheibe gedrückt wurde, sodass die äußere Hülle der Bandscheibe durchbricht.

Dadurch wölbt sich die Bandscheibe und die gelartige Flüssigkeit fließt aus. Die Bandscheibe ist dann wie eine leere Hülle. Der innere Kern kann die gelartige Flüssigkeit auf einen nahegelegenen Nerv drücken. Der Druck auf den Nerv führt dazu, dass abnormale Signale an das Gehirn gesendet werden und – voilà – Sie bekommen Ischias.


2. DIE SPINALSTENOSE

 

Der Begriff der spinalen Stenose (Spinalkanalstenose oder Spinalstenose) bezeichnet eine Verengung des Wirbelkanales. Der Spinalkanal schützt das Rückenmark und die Nerven, die an der Wirbelsäule auf und ab verlaufen. Wenn die Spinalstenose auftritt, können Nerven komprimiert werden, was Schmerzen verursacht.

 

Unsere Wirbelsäule ist in vier Teile aufgegliedert: 

die Nackenwirbelsäule, 

die Halswirbelsäule, 

die Lendenwirbelsäule, 

das Kreuzbein.


Da die Lendenwirbel einer konstanten Belastung ausgesetzt sind und das meiste Gewicht tragen, ist die Lumbalstenose die häufigste Form der Spinalkanalstenose.


Die häufigsten aber nicht die einzigen Ursachen für eine Spinalkanalstenose sind: die Degeneration der Bandscheibe, die Arthrose des kleinen Wirbelgelenks (sog. Facettengelenks) und verdickte Bänder.


3. DIE SPONDYLOLISTHESE BZW. DAS WIRBELGLEITEN DURCH DIE VERLAGERUNG EINES WIRBELKÖRPERS


Die Knochen der Wirbelsäule sind übereinander gestapelt und durch die Bandscheiben getrennt. Die Spondylolisthesis tritt auf, wenn ein Wirbelsäulenknochen in Bezug auf den darunter liegenden Knochen nach vorne rutscht.


Wenn sich der L4-Wirbel über den L5-Wirbel (L steht für die Lendenwirbelsäule) bewegt, kann dies zu einem Knick im Spinalkanal führen, der auf eine Nervenwurzel drückt und zum Ischias führt.


4. DAS TRAUMA


Der Ischiasnerv selbst ist anfällig für Schäden durch Verletzungen oder Unfälle, die das Gesäß betreffen oder die Muskelgruppe Ischiocrurales. Das sind die Muskeln auf der Rückseite des Oberschenkels. Stürze, Autounfälle und Sportverletzungen können ebenso zu Ischias führen.


5. DIE SCHWANGERSCHAFT


Während des zweiten und dritten Trimesters können die Gewichtsverlagerungen und Bänderlockerungen indirekten Druck auf den Ischiasnerv ausüben. Auch das Baby kann darauf einen bedeutenden Druck ausüben.


Womit beugen wir einen Ischiasanfall vor und helfen uns nach so einem Ereignis?


Eine der seltenen nachhaltigen Sachen ist – raten Sie mal – Bewegung! Es war, es ist und es wird bleiben: „Bewegung heilt.“


Überragende Mehrheit der Menschen bewegt sich ungern. Unser Arbeits- und Lebensstil veränderte sich dramatisch und er läuft fast nur noch sitzend ab. Der menschliche Körper ist aber für Bewegung geschaffen und nicht zum fast ausschließlichen Sitzen.

Das Sitzen macht ihn regelrecht krank. Die Bewegung heilt ihn.


Über die letzten 20 Jahre habe ich die klassische Pilates Methode, das Yoga in allen Facetten wie auch funktionales Training genutzt, um Menschen zu unterstützen, einen vitalen und gesunden Rücken ohne Ischias zu bekommen. Diese drei Trainingsmethoden sind heute aus jeglicher Sportart für Profis, ambitionierte Sportler oder einfach für Menschen, die sich etwas strukturierter bewegen wollen, nicht mehr wegzudenken. 



Arbeitgeber, die Leiter und Gesundheitsverantwortliche, mit denen ich in Unternehmen zusammenarbeite, geben sich größte Mühe, die Mitarbeiter gesund zu halten. Angebote gibt es meistens für jedes Alter, jeden Anspruch und jede Uhrzeit. Es gibt keine Ausrede, die einem so ausgeklügelten und individuellen Angebot, offline wie online möglich, Stand halten könnte.


Jetzt sind Sie dran! Alles, was Sie machen müssen ist, sich in Ihrem Unternehme zu informieren, anzumelden und loszulegen!


Dein und Ihr

Empowerment Coach

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Dr. Zrinka

Expertin für Empowerment des Business und der Soft Skills, die Entwicklung des digitalen Business für Solopreneure und betriebliches Management 4.0.

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